Sonntag, 15. Juli 2012

Schottland Rundreise 2011 - 8. Tag

Tag 8 - 08.08.2011 - Newtonmore - Dalwhinnie - Muir of Ord - Burghead (213km)



Nach einem ausgiebigen und gemütlichen Frühstück in unserem B&B in Newtonmore, wollten wir die verpasste Führung an diesem Tag in Dalwhinnie nachholen. Dabei handelt es sich um eine sehr große, aber sehr schöne Destillerie. Bereits von weitem sind die weißen, gepflegten Häuser mit ihren typischen Dächern zu sehen




Bevor die eigentliche Führung begann, schauten wir uns ein wenig auf dem Gelände und dem netten Show-Raum um. Faszinierend waren vor allem die liebevoll aufgereihten Miniatur-Flaschen.




 
Uns wurde eine sehr nette und kleine Führung geboten, wir waren jedoch bereits sehr früh da und gegen 11 Uhr fuhren die ersten Touristenbusse auf den Parkplatz und es wurde merklich voller. Wie zu jeder Führung, gehörte auch hier wieder eine Verkostung des Whiskys dazu. Der Geschmack war ordentlich, aber leider auch nichts außergewöhnliches und sicher nicht einfach wiederzuerkennen.  

Nachdem wir uns den heiß begehrten Stempel abgeholt hatten, ging es weiter zur nächsten Destillerie nordwestlich von Inverness, nach Glen Ord (Muir of Ord). Die Destillerie fällt durch die alten un d dunklen „Warehouses“ auf. 





Uns hat besonders der aufwendig und informativ gestaltete Showroom gefallen.









Zur Verkostung erhält man den Whisky "Singleton" (Singleton of Glen Ord) der exklusiv für den südost-asiatischen Markt hergestllt wird. Geschmacklich handelt es sich um einen Einsteiger-Whisky, der relativ neutral im Geschmack und mild ist.

Nachdem das Wetter leider immer noch sehr wechselhaft war, machten wir uns weiter auf den Weg nach Burghead, um einen Campingplatz zu finden. Direkt am Rande des Örtchens, mit Blick auf die offene See, wurden wir fündig. 


Eigentlich ist dieser Campingplatz vor allem für Dauercamper mit ihren Wohnwagen gedacht. Jedoch wurden wir, nach kurzem Nachfragen, ob es ein Plätzchen für unser kleines Zelt gibt, herzlich aufgenommen. Die Nacht hat uns 15,- GBP gekostet, inklusive großer sauberer Sanitäranlagen und ruhigen Nachbarn. 

Nachdem das Zelt aufgebaut war und der Himmel ein wenig aufgeklart war, gab es noch einen kleinen Spaziergang an der Hafenanlage.



Leider regnete es die komplette Nacht durch und auch der Mietwagen musste als Windschutz herhalten... Aber unser 16,- GBP Zelt hat alles mit Bravur gemeistert und wir konnten am nächsten morgen trocken in einen neuen Tag starten.

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